>> Startseite

144 – Durch das Ötztal

Ausgangsort: Ötztal-Bahnhof (704 m)
Zielort: Sölden (1368 m)
Streckenlänge: 90 km
Streckencharakter: durchgehend markierter Radweg, aufgrund der Höhenmeter nur für sportliche Radler zu empfehlen
Fahrtzeit: ca. 9 h

Das Tiroler Ötztal entspricht voll und ganz dem gängigen Klischee von hohen Bergen, einer grandiosen Landschaft, schmucken Bergbauerndörfern und vom Fremdenverkehr dominierten Wintersportgebieten. Dort wo das Tal endet erheben sich die Ötztaler Alpen, nach dem Großglockner das zweithöchste Gebirge Österreichs. Bei der Siedlung Ötztal-Bahnhof zweigt die Talstraße Richtung Süden ab. Das Ötztal bildet eine abwechslungsreiche Geländeform, wobei sich enge und steile Talstufen mit breiten Beckenlandschaften abwechseln. Auf der Ebene nach der ersten Stufe befinden sich die Dörfer Oetz und Sautens, die wir entlang des Radweges als erstes erreichen. Besonders Oetz ist überaus sehenswert. Im Ortszentrum stehen noch mehrere alte Bauernhöfe und der altehrwürdige Gasthof Stern mit seinen Fassadenmalereien von 1573 ist die wahrscheinlich schönste Gaststätte Österreichs. Interessantes über die Geschichte des Ortes bietet das als Heimatmuseum fungierende Turmmuseum Oetz. Südlich von Oetz wird das Tal zunehmend enger. Wir überwinden eine weitere Geländestufe, bis wir bei Tumpen das nächste breite Talbecken erreichen. Weiter geht es nach Umhausen und damit in das älteste Dorf des Ötztales. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist der 150 Meter hohe Stuibenfall. Eine jüngere Attraktion ist Ötzi, der berühmtesten Gletscherleiche der Welt, gewidmet. Das „Ötzi-Dorf“ gibt Einblicke in das Leben der Jungsteinzeit.

Die dritte Talstufe (Mauracher Enge) führt uns hinauf ins einst von einem See erfüllte breite Tal vor Längenfeld. Der zentrale Ort des Ötztales ist als Höhenluftkurort und Schwefelheilbad anerkannt und besitzt als solcher mit der neuen Therme „Aqua Dome“ eine ganz besondere Attraktion. Der Turm der Pfarrkirche hl. Katharina gehört mit 74 Metern Höhe zu den imposantesten in Tirol. Uralte Ötztaler Bauernhöfe und schmucke, kleine Barockkapellen sind die typischen Aushängeschilder der Kulturlandschaft um Längenfeld. In einem der alten Höfe wurde das Ötztaler Freilichtmuseum eingerichtet. Nach Längenfeld geht es wieder durch eine Enge und über eine Talstufe nach Sölden, das als bedeutendster Sommerferien- und Wintersportort des Ötztales gilt und ein besonders breit gefächertes Freizeitangebot bietet. Mit Sölden haben wir das Ende unserer Ötztal-Tour erreicht. Wir radeln auf dem gleichen Weg zurück bis zum Bahnhof Ötztal.

Downloads

Google Earth AustrianMap-.ovl GPX-Datei

Höhenprofil

Hinweis  |  Impressum  |  Kontakt